Römer Familie

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Der Vater war unumstrittenes Oberhaupt der römischen Familie, er besaß absolute Macht über seine Kinder, sogar über deren Leben und Tod. Bis zum 3. Jahrhundert n. Chr. konnte er ein neugeborenes Kind an einem einsamen Berg oder auf einer öffentlichen Abfallhalte aussetzen. Von der römischen Frau erwartete man Häuslichkeit. Sie betreute Heim und Nachwuchs und widmete sich ihrer traditionellen Hauptbeschäftigung, dem Spinnen und Weben. Die ideale Gattin sollte freundlich, gefügig, treu und fruchtbar sein.

Die Töchter wurden mit 12 volljährig und heirateten im allgemeinen mit 14 oder 15 Jahren. Die Söhnen galten mit 14 als volljährig und waren bei ihrer Vermählung fünf bis zehn Jahre älter. Bei der Hochzeit folgte die Braut dem Bräutigam in sein Haus oder in das Haus seiner Eltern.


Quellenangabe

  • Reisen in die Vergangenheit – Lebensalltag im alten Rom; genehmigte Lizenzausgabe für Verlagsgruppe Weltbild GmbH, Augsburg
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